Evangelische Kirche erklärt Solidarität mit Menschen in Simbabwe

epd-Logo Hannover (epd). Zu den Wahlen am Samstag in Simbabwe hat der Auslandsbischof der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Martin Schindehütte, den Bürgern des afrikanischen Landes seine Solidarität erklärt. "Wir sind an diesem Tag in unseren Gedanken und Gebeten bei den Menschen, die in Simbabwe unter schwierigsten Umständen leben", erklärte er in Hannover. "Wir hoffen mit ihnen, dass die Wahl unblutig verlaufen wird." Einige deutsche Kirchengemeinden halten am Samstag Fürbittgottesdienste für Simbabwe ab.

Die EKD verfolgt nach Schindehüttes Worten die Entwicklung in dem Land mit großer Sorge. Horrende Inflation, Hunger, Unterdrückung von Oppositionellen und Menschenrechtsverletzungen prägten das Land. Schindehütte erklärte auch seine Solidarität mit den dortigen Kirchen, die sich kritisch zu den Zuständen äußerten. Bei der Wahl treten drei Herausforderer gegen den umstrittenen Präsidenten Robert Mugabe an.

27. März 2008

EKD-Pressemitteilung

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