Lutherische Bischöfe erwarten ökumenische Impulse von Kirchentag

epd-Logo Tutzing (epd). Vom 2. Ökumenischen Kirchentag in München können nach Auffassung lutherischer Bischöfe weitergehende Impulse für die gemeinsame Glaubenspraxis von Katholiken und Protestanten ausgehen. Die auf dem Kirchentag im Mai angebotene orthodoxe Vesper in Form eines "gemeinsamen Brotbrechens" könne sich zu einem neuen Format für interkonfessionelle Feiern entwickeln, sagte der braunschweigsche Landesbischof Friedrich Weber am Montag in Tutzing.

Der 2. Ökumenische Kirchentag findet vom 12. bis 16. Mai in München statt und trägt das Motto "Damit ihr Hoffnung habt". Zu dem Christentreffen werden mehr als 100.000 Dauerteilnehmer erwartet. Zum Stand der Beziehungen zwischen den Kirchen bemerkte Weber als Catholica-Beauftragter der Vereinigten Evangelisch-Lutherischen Kirche Deutschlands (VELKD), dass die theologischen Lehrgespräche zwischen Katholiken und Protestanten "sehr gut" verliefen. So wäre beispielsweise auch eine gemeinsame Erklärung zur strittigen Frage der Abendmahlsfeier denkbar.

01. März 2010

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