Präses Schneider: „Unsere Fürbitte gilt den Menschen, die jetzt trauern“

Nach dem gestrigen Unglück bei der Loveparade in Duisburg

Evangelische Kirche im Rheinland

25. Juli 2010

   In vielen Gemeinden der Evangelischen Kirche im Rheinland ist heute im Gebet der Opfer des Unglücks bei der gestrigen Loveparade gedacht worden. „Wir sind erschüttert von der Katastrophe in Duisburg und nehmen Anteil am Schicksal derer, die ein fröhliches Fest feiern wollten und ihr Leben auf so tragische Weise verloren haben“, erklärte Nikolaus Schneider, Präses der rheinischen Kirche und amtierender EKD-Ratsvorsitzender, am Mittag: „Unsere Fürbitte gilt den Menschen, die um die Opfer trauern, den Verletzten und Geschockten sowie den Einsatzkräften aus Polizei und Rettungsdiensten, die unter den Eindrücken dieser Tragödie leiden. Wir vertrauen auf die biblische Zusage Gottes, dass er denen nahe sein wird, die zerbrochenen Herzens sind, und denen hilft, die ein zerschlagenes Gemüt haben.“

Insgesamt waren gestern in Duisburg am Ende 50 Notfallseelsorgerinnen und -seelsorger im Einsatz. Sie wurden schließlich ergänzt durch 50 Mitarbeitende der so genannten Einsatznachsorge, die sich um die Einsatzkräfte kümmerten. Am Ort des Unglücks, an dem heute viele Menschen Blumen niederlegen und Kerzen abstellen, sind auch derzeit Notfallseelsorgerinnen und -seelsorger präsent.

25. Juli 2010


Nach dem Unglück bei der Loveparade: Pfarrerinnen und Pfarrer helfen

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Die Ausstellung „Widerstand!?“ dokumentiert online die Geschichte des Widerstands evangelischer Christinnen und Christen im Nationalsozialismus auf der Grundlage des aktuellen Forschungsstandes im multimedial vielschichtigen Gewand.

 


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Zur Vorbereitung des Reformationsjubiläums stehen 2012 „Reformation und Musik“ im Zentrum der Lutherdekade. In ganz Deutschland erklingt im Themenjahr der „musikalische Schatz der Reformation“.

 


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