Einundzwanzigster Juli
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Geschildert werden die dramatischen Ereignisse aus der Sicht der Ich-Erzählerin Philippa, die auch aufgrund eigener Erfahrungen (der Denunziation eines 'Fremdarbeiters') einen grausamen, aber alterstypischen Desillusionsprozess durchlebt. Am Ende ist aus der überzeugten Hitler-Anhängerin eine Heranwachsende geworden, die nicht nur persönliche Verluste, sondern auch die bittere Erfahrung machen musste, dass sie auch als Opfer des Regimes keineswegs frei ist von eigener Schuld.
Überzeugend erzählter (Jugend-)Roman über ein Kapitel der deutschen Zeitgeschichte, das in diesem Ausmaß bislang weitgehend unbekannt geblieben ist.
Anne C. Voorhoeve: Einundzwanzigster Juli. Ravensburger Buchverl. 2008. 348 S.
ISBN 978-3-473-35293-7, geb.: 14,95 €
